Infografik: Veränderungen im Blutbild bei CML

Bei der CML führt eine gestörte Blutbildung zu einer Zunahme v.a. der weißen Blutkörperchen. Die Infografik erklärt anschaulich die Reifung der Blutzellen im Knochenmark und zeigt die Veränderungen im Blutbild bei CML.

Abb.: Ausschnitt aus der Infografik "Veränderungen im Blutbild bei CML" (Klicken Sie, um die komplette Infografik zu sehen)


Bei der chronischen myeloischen Leukämie kommt es zu einer Veränderung der Erbsubstanz von blutbildenden Stammzellen im Knochenmark. Diese Veränderung führt dazu, dass ungehemmt neutrophile Granulozyten gebildet werden, die als eine Unterart der weißen Blutkörperchen eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr spielen.

Durch die unkontrollierte und übermäßige Bildung können die Zellen jedoch nicht mehr genügend ausreifen, um ihre speziellen Aufgaben übernehmen zu können. Sie werden im Verlauf der Erkrankung in zunehmend unreiferen Stadien aus dem Knochenmark ins Blut oder Gewebe abgegeben.

Durch die vermehrte Bildung von Granulozyten kann es auch dazu kommen, dass andere Zellreihen wie rote Blutkörperchen (Erythrozyten) oder Blutplättchen (Thrombozyten) nicht mehr ausreichend gebildet werden, was im Verlauf der Erkrankung zu entsprechenden Symptomen führen kann.

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Stand: 2010, Michaela Spaeth-Dierl
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Quellen:
W.Tackmann: Auxilium Repititorium Histologie 2,
Hermann Delbrück: Leben mit CML - chronische Leukämien
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